Aktuell

Nachfolgend stellen wir Ihnen aktuelle Informationen zum und rund um den Arbeitsmarkt zur Verfügung.


 

Mut zur Lücke im Lebenslauf beweisen?

Bewerber erstreben ihn, Personaler erwarten ihn, kaum einer hat ihn. Einen Lebenslauf, in dem der berufliche Werdegang ohne Lücken davon kommt. Der zeigt, dass sich der Bewerber in seinem bisherigen Werdegang ausschließlich seiner Karriere und seinem ...

www.bewerberblog.de

              Gesamteindruck: So wird die Bewerbung rund

Den folgenden Text habe ich über meinen XING-Newsletter erhalten, die immer wieder Meldungen aus dem Portal Karrierebibel senden. Beides sehr empfehlenswert!

Worauf achten Personaler eigentlich bei der Bewerbung, und wovon hängt die positive Entscheidung ab? Bewerber machen sich darüber viele Gedanken. Die kreisen allerdings oft nur um einzelne Teile der Bewerbung, um Formelles – selten um den ...

karrierebibel.de

Trotz Arbeit arm und überschuldet -

Aktionswoche Schuldnerberatung 2015

Neben Arbeitslosigkeit ist immer häufiger prekäre Beschäftigung die Ursache für eine Überschuldung privater Haushalte. Die Diakonie setzt sich für einen existenzsichernden Mindestlohn, einmalige Beihilfen für Niedriglöhner und einen Rechtsanspruch auf Schuldnerberatung für alle ver- und überschuldeten Menschen ein. Berlin, 11. Juni 2015 Immer mehr Menschen in Deutschland sind prekär beschäftigt und leben von einem Niedriglohn: Sie arbeiten in Minijobs, Leiharbeit, Teilzeit oder sind nur befristet oder über Werkverträge angestellt. Je einkommensärmer sie sind, desto höher ist ihr Überschuldungsrisiko. "Bereits kleine Krisen oder unvorhergesehene Ereignisse sprengen das knappe Budget von Menschen, die wenig verdienen", sagt Diakonie-Präsident Ulrich Lilie anlässlich der am Montag beginnenden Aktionswoche Schuldnerberatung 2015. "Eine kaputte Waschmaschine, ein defekter Kühlschrank oder eine hohe Heizkostennachzahlung können dann in die Schuldenfalle führen." Deshalb sollte es für Niedriglöhner einmalige Beihilfen etwa zur Anschaffung energieeffizienter Haushaltsgeräte geben. "Um Bedürftigkeit zu vermeiden, brauchen wir einen Mindestlohn, der mindestens für eine vollzeitarbeitende Person zum Leben ausreicht. Deshalb muss seine Höhe regelmäßig überprüft und angepasst werden." Überschuldete Menschen, die in prekären Beschäftigungsverhältnissen arbeiten, benötigen dringend Beratung und Unterstützung durch eine qualifizierte Schuldnerberatung, wie sie die Diakonie bundesweit anbietet. Die Finanzierung einer solchen Beratung für Erwerbstätige ist aber bisher rechtlich nicht gesichert. "Dass Betroffenen der Weg in die Schuldnerberatung verwehrt wird, ist nicht akzeptabel. Gerade Menschen in Arbeit mit geringem Einkommen brauchen einen indi¬viduellen Rechtsanspruch auf Schuldnerberatung", betont Lilie. Hintergründe und Fakten zu Schuldnerberatung finden Sie unter http://www.diakonie.de/thema-kompakt-schuldnerberatung-14800.html

 

Verfassungsbeschwerde gegen „Dritten Weg“ im kirchlichen Arbeitsrecht unzulässig

Pressemitteilung Nr. 64/2015 vom 2. September 2015

Das Bundesverfassungsgericht hat eine neue Pressemitteilung veröffentlicht.
Hierzu lautet der Kurztext:

Mit heute veröffentlichtem Beschluss hat der Zweite Senat des Bundesverfassungsgerichts eine Verfassungsbeschwerde gegen arbeitsgerichtliche Entscheidungen zum sogenannten „Dritten Weg“ im kirchlichen Arbeitsrecht wegen Unzulässigkeit verworfen. Die Verfassungsbeschwerde war von einer Gewerkschaft eingelegt worden, die vor dem Bundesarbeitsgericht zwar obsiegt hatte, sich aber durch die Urteilsgründe beschwert sah. Der Gewerkschaft fehlt die erforderliche Beschwerdebefugnis. Sie ist weder durch den Urteilstenor beschwert noch folgt ausnahmsweise aus den Urteilsgründen, dass sie gegenwärtig und unmittelbar in ihren Grundrechten betroffen ist.

Sie können den Text im Internet über folgende URL erreichen:
http://www.bundesverfassungsgericht.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2015/bvg15-064.html

 

 

Öffentlicher Dienst: Qualifiziert und befristet

Atypische Beschäftigung ist heute auch beim Staat, dem einstigen Musterarbeitgeber, gang und gäbe. Allerdings unterscheiden sich Jobs mit unsicherer Perspektive oder geringer Stundenzahl im öffentlichen Dienst deutlich von denen in der Privatwirtschaft. Neben der Teilzeitarbeit sind es vor allem befristete Arbeitsverträge, die im Staatsdienst besonders häufig sind. Gerade gut Qualifizierte im Alter von Mitte 20 bis Mitte 30 müssen häufig mit einer Stelle auf Zeit vorlieb nehmen, wie eine Analyse der Arbeitsmarktexperten Berndt Keller und HartmutSeifert zeigt. In den stabilen Kern des öffentlichen Dienstes vorzudringen, gelingt gut ausgebildeten jungen Leute immer seltener. Die Wissenschaftler fürchten daher, dass der Staatsdienst „in Zukunft kaum noch konkurrenzfähig bei der Rekrutierung Hochqualifizierter sein wird“. Die restriktive Einstellungspraxis sei die Folge einer Sparpolitik, die den öffentlichen Dienst seit den frühen 1990er-Jahren bereits von 6,7 auf 4,6 Millionen Beschäftigte schrumpfen ließ – etwa die Hälfte des Personalabbaus ging auf Privatisierungen zurück – und sich angesichts der Schuldenbremse auf Bundes- und Länderebene noch verschärfen könnte.

Etwas mehr als ein Drittel der Stellen beim Staat sind heute atypische Beschäftigungsverhältnisse.

Das ist dieselbe Größenordnung wie in der Privatwirtschaft. Im Vergleich zu den privaten Unternehmen spielen Minijobs und Leiharbeit im öffentlichen Dienst allerdings eine eher geringe Rolle. Und dank der relativ hohen Tarifabdeckung von über 90 Prozent sind Niedriglöhne im Staatsdienst die Ausnahme. In den Worten der Arbeitsmarktexperten: Atypische Beschäftigung ist hier nicht automatisch prekäre Beschäftigung.

Den vollständigen Artikel der hans-Böckler-Stiftung finden Sie unter http://www.boeckler.de/impuls_2015_07_6.pdf