Karriere

Liebe Stellensuchende,

auf dieser Seite finden Sie generelle Tipps zu Bewerbungsanschreiben, -gesprächen und zur Stellensuche. Diese werden fortlaufend aktualisiert. Wir freuen uns, wenn Sie uns Ihre Erfahrungen oder Ratschläge mitteilen, so dass auch andere Stellensuchende davon profitieren können. Natürlich können wir nicht alles veröffentlichen, die Rückmeldungen geben uns aber auch einen Überblick darüber, was sich so auf dem kirchlichen und außerkirchlichen Arbeitsmarkt so tut. Weitere viele gute Bewerbungstipps finden sich übrigens kostenlos auf den Internetseiten der großen Betreiber, wie z.B. bei freenet, web.de oder yahoo. Außerdem auf den Internetseiten der großen Tages- und Wochenzeitungen.


 


Grundsätzliches

Es ist immer wieder erstaunlich bis erschütternd, wie oft man in der Praxis sieht, dass die einfachsten Mindestanforderungen bei vielen Bewerbungen sowohl in der Schriftform als auch in den Bewerbungsgesprächen nicht berücksichtigt werden.

Es gibt unzählige  Ratgeber zum Thema Bewerbungen. Die perfekte Bewerbung gibt es nicht. Ob die Mappe rot oder grün ist, der Lebenslauf  tabellarisch oder nicht, wird nicht das entscheidende Kriterium für die Vergabe einer Stelle sein. Wichtig sind aber Sauberkeit, korrekte Orthographie und Übersichtlichkeit.  Noch kritischer ist es dann beim Bewerbungsgespräch. Nicht jeder kann offen und locker wirken, wenn es zum Teil um existenzielle Entscheidungen geht. Das sollte auf jeden Fall vorher geübt werden, entweder im Freundes- oder Bekanntenkreis oder bei einem professionellen Anbieter.

Die Stellensuche

Wo findet man überhaupt die Stellen? Es gibt viele Möglichkeiten, an Stellenausschreibungen zu kommen. Am allerbesten ist es natürlich, eine Stelle zu finden, bevor diese überhaupt annonciert wird, denn das heißt, man hat dann keine Konkurrenz. Dazu kann man zum einen schon vorhandene Kontakte nutzen, also zum Beispiel allen Freunden, Bekannten, Verwandten, der Lehrerin des Kindes, dem Verkäufer beim Bäcker oder der Hausärztin erzählen, dass man sich verändern möchte und für welche Bereiche man sich  interessiert. Zum anderen kann man natürlich versuchen, neue Kontakte zu knüpfen: sämtliche Messen und Veranstaltungen besuchen, die im weitesten mit dem eigenen Berufsfeld zu tun haben, Fortbildungsveranstaltungen besuchen sofern das Budget es erlaubt. Der Referent kommt aus dem Wunschberuf?  Gleich kontaktieren! Verbände und Vereine sichten, tut sich dort etwas? Man muss wie ein Eichhörnchen die Informationen sammeln und speichern.

Dann gibt es natürlich noch die üblichen Informationskanäle:

  1. Zeitungen (auch und vor allem: Fachzeitschriften!)
  2. Die Agentur für Arbeit
  3. Internet (dieses Feld ist so weit, dass demnächst eine eigene Seite zum Thema Jobsuche im Internet erscheint)
  4. Aushänge und schwarze Bretter

Die schriftliche Bewerbung

  1. Die teure Bewerbungsmappe kann man sich sparen, wenn die Kriterien Sauberkeit, Übersichtlichkeit, keine Rechtschreibfehler nicht erfüllt sind.
  2. Die zum Jobprofil gehörenden Unterlagen werden in chronologischer Reihenfolge – das aktuellste zuerst- beigefügt. Das Babysitterdiplom von vor 30 Jahren interessiert heute nicht mehr.
  3. Die Bewerbungsmappe sollte auf jeden Fall deutlich sichtbar und vollständig Name, Anschrift, Tel. Nr. und eventuell E-Mail - Adresse enthalten.
  4. Vermeidbare Fehler Denken Sie daran, dass Personaler täglich etliche Bewerbungen lesen. Deshalb sollten Sie die folgenden gängigen Fehler vermeiden:
    1. Keine Blindbewerbungen verschicken, sondern den richtigen Ansprechpartner ermitteln und in der Anrede persönlich ansprechen.
    2. Nicht lang und blumig formulieren, sondern auf den Punkt kommen.
    3. Nicht lediglich noch mal die Angaben des Lebenslaufs wiedergeben.
    4. Unkonkrete Angaben vermeiden, sondern stattdessen deutlich machen, was Sie genau wollen und wo Ihre Stärken liegen.
    5. Keine standardisierten, womöglich abgeschriebenen Formulierungen ohne wirklichen Aussagewert verwenden, sondern individuell formulieren.

Beim Bewerbungsgespräch