Nützliches und Downloads

Downloads

Hier stellen wir Ihnen bald verschiedene Publikationen zum Download zur Verfügung.

     


    Personalentwicklung

     Es gibt eine Studie des BDP zur Gesundheit am Arbeitsplatz:

    Gesundheit am Arbeitsplatz


     Infos zur Kirchensteuer und Kapitalertragssteuer

    Kirchensteuerbroschüre

    Info über Kapitalerträge und Kirchensteuer - Juni 2014

     


    Tipps für Arbeitgeber

    Nach einer Studie des IAB (Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung) waren die erfolgreichsten Wege für Arbeitgeber, eine Stelle zu besetzen , eigene Inserate und persönliche Kontakte. An zweiter Stelle stehen Internetangebote, Arbeitsagenturen und Initiativbewerbungen.
    Da eine Stellenanzeige immer auch die kostengünstige Möglichkeit offeriert, Werbung für das eigene Unternehmen zu publizieren, haben wir in der Stellenvermittlung der Nordkirche für Arbeitgeber die Möglichkeit geschaffen, eigene Word- oder PDF-Dateien hochzuladen sowie direkte Links zu der eigenen Homepage zu setzen.

    Nicht vergessen: der Ton macht die Musik: ♫♪♫♪♫♫ Das Stellenangebot ist der richtige Moment, mich als Arbeitgeber zu präsentieren mit allen Vorteilen, die ich habe. Bewerber/innen aussortieren kann man anschließend immer noch, aber ich kann niemanden einstellen, der sich gar nicht erst meldet.

    Kirchliche Arbeitgeber/innen sollten sich bei Fragen zu Stellenausschrei-
    bungen und Stellenbesetzungen an die Personalverantwortlichen Ihres Kirchenkreises wenden. Diesen steht wiederum das Dezernat für Dienst- und Arbeitsrecht des Landeskirchenamtes zur Seite. Näheres regelt auch das Kirchenkreisverwaltungsgesetz KKVwG .

    Tipps zu Ausschreibungen
    Formalien bei kirchlichen Stellenausschreibungen .

     

     

    Tipps zu Ausschreibungen

    Wenn Sie die Möglichkeit der kostenlosen Stellenanzeige nutzen möchten ohne unser Formular zu verwenden, denken Sie bitte bei der Ausschreibung an folgende Kriterien:

    ( Dabei sind „ Soll -Bestimmungen“ nötige Informationen für den Stellensuchenden, „ Muss- Bestimmungen“ gesetzliche Vorgaben.

    1. Der Name des Anstellungsträgers soll genannt sein
    2. Ist die Einrichtung identisch mit dem Anstellungsträger?
    3. Kann man aus dem Namen der Einrichtung erkennen, um welche Art der Einrichtung es sich handelt? Sonst sollte dies extra benannt werden.
    4. Es soll ersichtlich sein, an welche Adresse die Bewerbung zu senden ist.
    5. Wenn Sie eine eigene Webseite haben, soll diese genannt werden, die Bewerber können sich so ein Bild verschaffen.
    6. Die Nennung einer E-Mail-Adresse und/oder Telefonnummer sowie eines/r Ansprechpartners/in erleichtert die Kontaktaufnahme für Rückfragen zu der ausgeschriebenen Stelle.
    7. Die Angabe des Stellenumfanges kann in % oder in Stunden genannt werden. Bei der Nennung eines Prozentsatzes muss genannt werden, wie viele Stunden eine Vollzeitstelle umfasst.
    8. Das AGG muss berücksichtigt werden. Bei der EKD kann kostenlos eine Schulung zum AGG heruntergeladen werden. Schulung .
    9. Auch wenn Sie die Formulierung des Stellenangebotes auf jemand anderen übertragen, z.B. die Agentur für Arbeit, zeichnen Sie als Arbeitgeber für den Inhalt verantwortlich. Siehe dazu das Urteil des Bundesverfassungsgerichtes vom 21.9.2006: 1 BvR 308/03.
    10. Die acht durch das AGG geschützten Merkmale sind: Rasse, ethnische Herkunft, Geschlecht, Religion, Weltanschauung, Behinderung, Alter, sexuelle Identität. Ausnahmen sind zulässig u.a. betrifft dies kirchliche Arbeitgeber, die die Kirchen­mitgliedschaft verlangen können.
    11. § 3 KAT sagt in Absatz 3: „Die Arbeitnehmerin soll Mitglied der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland sein. Im Übrigen gilt das Kirchengesetz über die privatrechtliche berufliche Mitarbeit in der NEK vom 10. Februar 2006 in der jeweils gültigen Fassung.“.

      Dieses Kirchengesetz verweist auf die Richtlinie des Rates der EKD, die in § 3 Abs. 1 sagt: „(1) Die berufliche Mitarbeit in der evangelischen Kirche und ihrer Diakonie setzt grundsätzlich die Zugehörigkeit zu einer Gliedkirche der Evangelischen Kirche in Deutschland oder einer Kirche voraus, mit der die Evangelische Kirche in Deutschland in Kirchengemeinschaft verbunden ist.“.
    12. Die Standardformulierung hierfür lautet in der Nordkirche: „Vorraussetzung ist die Mitgliedschaft zur  Ev.-Luth. Kirche in Norddeutschland oder einer anderen Gliedkirche der EKD“.Bitte beachten Sie, dass es in den Kirchenkreisen Mecklenburg und Pommern eventuell andere Formulierungen geben mag.
    13. Es sollte auf die gendergerechte Sprache in der Ausschreibung geachtet werden, die Formulierung sollte auf männliche und weibliche Personen abgestimmt sein, dabei ist die Reihenfolge unwichtig.
    14. Es dürfen keine Formulierungen gewählt werden, die bestimmte Personengruppen diskriminieren oder ausschließen.
    15. Angaben zum Entgelt ersparen beiden Seiten unnötige Arbeit, bei bestehenden Tarifverträgen genügt auch ein Hinweis auf diesen, wobei die Eingruppierung nicht uninteressant ist. Spätestens bei Einstellung muss der Arbeitgeber sich sowieso Gedanken darüber machen. Bei den Stellen, bei denen die Eingruppierung von der Ausbildung abhängt, ist der Hinweis ausreichend, dass die Eingruppierung nach dem KAT erfolgt.
    16. Der Ausschreibungstext soll enthalten: den geplanten Besetzungstermin , einen Bewerbungsschluss , den Dienstort . Auch interessant ist, ob die Stelle befristet oder unbefristet ist und ob eine eventuelle Verlängerung vorgesehen ist. Hinsichtlich der Befristung der Stelle sind die Vorschriften des TzBfG zu beachten.
    17. Man soll der Stellenausschreibung entnehmen können, welche unbedingt erforderlichen Qualifikationen für die Stelle vorgegeben sind und welches zusätzliche Wunschkriterien sind
    18. Darüber hinaus möchte ich auf die Möglichkeit hinweisen, eine Stellenanzeige mit Eigenwerbung in der Zeitung zu platzieren mit einem Hinweis auf die Homepage der „Stellenvermittlung der Nordkirche“, und  die ausführliche Stellenbeschreibung dann auf unserer Seite zu veröffentlichen.
    19. Und wenn das Arbeitsverhältnis mal beendet werden soll, dann finden Personalverantwortliche hier einen Link zu einem Zeugnisgenerator von SAP-HR.

     

    Formalien bei kirchlichen Stellenbeschreibungen

    Kirchliche Arbeitgeber/innen sollten sich bei Fragen zu Stellenausschrei-
    bungen und Stellenbesetzungen an die Personalverantwortlichen Ihres Kirchenkreises wenden. Diesen steht wiederum das Dezernat für Dienst- und Arbeitsrecht des Landeskirchenamtes zur Seite. Näheres regelt auch das Kirchenkreisverwaltungsgesetz KKVwG . Die folgenden Hinweise sind Tipps der Stellenvermittlung und erheben keinen Anspruch auf Rechtsverbindlichkeit.

    Rechtsgrundlagen für eine Stellenbesetzung mit Arbeitnehmer/innen in der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland sind

    1. der Kirchliche Arbeitnehmerinnen Tarifvertrag KAT
    2. Das Kirchengesetz über die Zustimmung zum Mitarbeitervertretungsgesetz der EKD (KGMVG)
    3. Das Kirchengesetz über Mitarbeitervertretungen in Deutschland (MVG- EKD)
    4. Die Wahlordnung zum Kirchengesetz über Mitarbeitervertretungen in der EKD
    5. Die AVRs in den Kirchenkreisen Mecklenburg und Pommern

    Ansonsten kommen die beamtenrechtlichern Bestimmungen zum Tragen.